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Plaut spekulativ kaufenswert 29.09.2000
Hanseatischer Börsendienst
Plaut (WKN 918703) will neben internem Wachstum auch durch Zukäufe weiterhin schnell wachsen und strebt an, bis 2003 in mindestens 25 Ländern präsent zu sein, berichten die Analysten vom „Hanseatischen Börsendienst“.
Plaut habe die Zeichen der Zeit erkannt und forciere derzeit den IT-Consulting-Bereich. Im zweiten Quartal habe Plaut alle Aktivitäten der „New Business“-Sparte unter dem Begriff EdgeWing zusammengefasst. Insgesamt 65 Mio. Euro würden für den Aufbau der Beratung rund um den Bereich Informationstechnologie investiert werden und im kommenden Jahr solle in diesem Bereich bereits ein Gesamtergebnis nach Steuern in Höhe von 2 Mio. Euro erzielt werden. Es werde erwartet, das bereits in diesem Jahr rund ein Drittel des angestrebten Jahresumsatzes in dem Bereich e-Business und durch die Integration von Front-Office und Back-Office erwirtschaftet werde.
Plaut habe trotz der hohen Investitionen gute Halbjahreszahlen vorgelegt. Den Umsatz habe man um 12% auf 132 Mio. Euro gesteigert und das Ergebnis nach Steuern sei im Vergleich zum Vorjahr um 141% auf 3,8 Mio. Euro gesteigert worden. Für das laufende Geschäftsjahr sei eine Umsatzsteigerung um 55% auf 357 Mio. Euro geplant, wobei das prognostizierte Wachstum zu 70% organisch und zu 30% durch Zukäufe erwirtschaftet werden solle. Bis 2002 habe man sich ein Umsatzziel von 600 Mio. Euro gesetzt, diese Prognose werde von den Analysten als zu ehrgeizig eingeschätzt, man gehe von einem etwas moderaterem Wachstum aus.
Nach Höchstkursen um 80 Euro notiere Plaut derzeit um 22 Euro, dabei ergebe sich ein moderates 2001er KGV von rund 17. Auf Sicht von 12 bis 18 Monaten würden die Analysten eine Kursverdoppelung für realistisch erachten, es könne aber vorher zu einem Test der 18 Euro Tiefstmarke kommen. Die Aktie sei derzeit deutlich unterbewertet und spekulativ kaufenswert, eine Stopp-Marke solle zur Absicherung um 17,50 Euro gesetzt werden.
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